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baumerbe JPG ohneDE 370"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,
dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird,
hat zumindest angefangen,
den Sinn des Lebens zu begreifen."

Dieses Zitat von R. Thakur gibt in etwa wieder, was die Grabanlage "baumerbe" ausmacht.

Im Mittelpunkt dieser Grabanlage steht ein meist neu gepflanzter Baum, ein Zukunftsbaum. Ihn zeichnet eine hohe Trockenstresstoleranz und Hitzeresistenz, aber auch Frosthärte und insgesamt eine geringe Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten aus und ist somit an die Bedürfnisse der Zukunft angepasst. Dieser Baum ist das lebende Vermächtnis an die nachfolgenden Generationen, ein so genanntes Baumerbe.

Rund um den Zukunftsbaum können sowohl Sarg- als auch Urnenbestattungen erfolgen. Die Grabstätten sind mit einem robusten Bodendecker bepflanzt und auf jeder Grabstätte wird ein Grabmal inkl. einer Inschrift errichtet. Die Bepflanzung & Pflege der Grabanlage wird über Dauergrabpflege-Verträge mit der Treuhandstelle abgesichert.

Das Konzept dieser Grabanlage "baumerbe" ist noch sehr jung und bislang wurden noch keine Anlagen realisiert. Sobald es Referenzen gibt, werden wir sie an dieser Stelle vorstellen.

 

3D Foto5Das zeichnet die Grabanlage „baumerbe“ aus:

  • Pflegeleicht und nie ungepflegt
    Die Anlage & Pflege der Grabanlage ist abgesichert über einen Dauergrabpflege-Vertrag und wird von einem Partnerbetrieb der Treuhandstelle ausgeführt. Hinterbliebene sind somit von der Grabpflege befreit.
  • Bleibendes Gedenken
    Auch wenn in vielen Jahren das Nutzugsrecht an der Grabstätte abgelaufen ist und das Grabmal entfernt wurde, so wird der Zukunftsbaum stets als lebendes Grabdenkmal erhalten bleiben.
  • Klimarobust
    Auf Basis der heutigen Erkenntnisse wird die Grabanlage mit klimarobusten Zukunftsbäumen und entsprechenden Bodendeckern bepflanzt.
  • Vielfalt fördernd
    Jede Grabanlage wird mit unterschiedlichen Zukunftsbäumen und abwechselnden Bodendeckern bepflanzt. Auf diese Weise entsteht eine Vielfalt an Pflanzen.
  • Wasser sparend
    Zum Auffangen von Wasser liegt der Mittelpunkt der Grabanlage etwas tiefer als das umliegende Gelände. Auf eine Wechselbepflanzung im Frühjahr, Sommer und Herbst wird verzichtet.
  • Klima verbessernd
    Jeder neu gepflanzte Zukunftsbaum produziert Sauerstoff und beschattet im Alter zunehmend den Boden. Auf diese Weise trägt der Baum dazu bei, dass sich die Innenstädte, in denen unsere Friedhöfe meist liegen, nicht so stark aufheizen. (Hitze in der Stadt, NDR-Beitrag)
  • CO2 speichernd und vermeidend
    Natürlich speichert der Zukunftsbaum, wie jeder andere Baum auch, Kohlenstoff (CO2). Diese Fähigkeit nimmt sogar mit dem Alter des Baumes zu. Aber viel wichtiger ist, dass der Zukunftsbaum auf einem ortsnahen Friedhof steht und somit dazu beiträgt, dass der Ausstoss von CO2 vermieden wird, indem lange Anfahrten der Angehörigen zum Grab entfallen bzw. öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise genutzt werden können.
  • Lebensraum bildend
    Zudem ist jeder neue Baum ein weiterer Lebenraum für zahlreiche Vögel- und Insektenakten.
  • Keine namenlosen Bestattungen
    Zu jeder Grabstätte gibt es ein Grabmal mit entsprechender Inschrift.
  • Regionale Gedenksteine
    Die verwendeten Grabmale stammen aus der Region bzw. aus Deutschland. Auf ein Import aus fernen Ländern wird verzichtet.
  • Vorsorge möglich
    Bereits zu Lebzeiten kann eine Vorsorge für eine spätere Grabstätte am Zukunftsbaum abgeschlossen werden.
  • Torfverzicht bzw. minimaler Einsatz
    Soweit es aus fachlichen Gesichtspunkten möglich ist, soll auf die Verwendung von Torf verzichtet werden.
  • Ressource "Naturstein" schonend
    Alte Grabmale werden heutzutage meist entsorgt. Mittelfristig soll ein Konzept für recycelte Grabmale entwickelt werden um diese Grabanlage noch nachhaltiger machen zu können.
  • Sargbestattungen sind möglich und umweltfreundlicher
    Den Konzeptentwicklern war es wichtig, niemanden aufgrund seines Bestattungswunsches auszuschließen, und somit sind neben Feuer- auch Erdbestattungen am Zukunftsbaum möglich. Bei einer sorgsamen Planung der Bestattung kann eine Sargbeisetzung sogar umweltfreundlicher als eine Urnenbeisetzung sein.
     

2024 01 24 Skizze mitLogoInformationen für Friedhofsverwaltungen:

  • Pflegekosten minimierend
    Jede Grabanlage ist i.d.R. 3,5 x 3,5m groß. Gerade Außenkanten vereinfachen die Rahmenpflege der umliegenden Friedhofsfreiflächen. Auch kann die Grabanlage auf pflege- und somit auch kostenintensiven Freiflächen (Lücken) umgesetzt werden.
  • Höchst flexibel
    Innerhalb jeder einzelnen Grabanlage können - je nach Bedarf - Erdgrabstätten, Urnendoppelgrabstätten (Partnergräber) als auch Urneneinzelgrabstätten flexibel angelegt werden.
  • Problemlos erweiterbar
    Die einzelnen Grabanlagen können in Reihe angelegt werden oder, leicht versetzt, direkt nebeneinander. Je nachdem wie viel Freiflächen zur Verfügung stehen.
  • Ohne Risiko & Kosten
    Bevor die erste Belegung stattfindet, wurde die Grabanlage gänzlich durch einen Partnerbetrieb der Treuhandstelle fertig angelegt.
  • Wissen stiftend
    Die Bäume der Grabanlagen können auf Wunsch mit einem Infoschild vorgestellt werden. Auch eine Verlinkung per QR-Codes zu einem Steckbrief der Baumart auf unserer Seite www.baumwissen.info ist denkbar. (Beispiel: Ginkgo biloba)

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." (Sprichwort aus Uganda)
Wenn Sie, als Vertreter(in) eines Friedhofs, Interesse an der Umsetzung einer Grabanlage "baumerbe" haben, dann wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer der Treuhandstelle, Uwe Stapelmann (Forstassessor).

 

Interessante Links zu dem Thema:

Recherchestand 02/2024

 

Weitere Impressionen:

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